Quelle: http://www.mineralienrechner.de/wasser-faq.html
Der Mineralienrechner
Wie ist Ihr Mineralwasser mineralisiert? Machen Sie den Vergleich!

Wasser-FAQ

   
Warum enthält Gerolsteiner Sprudel bzw. Medium mehr Mineralien als Gerolsteiner Naturell?

Gerolsteiner fördert sein Mineralwasser aus verschiedenen Quellen aus den Tiefen der Vulkaneifel. So kommt Gerolsteiner Naturell aus einer anderen Quelle, die einen geringeren Kohlensäuregehalt hat und niedriger mineralisiert ist als diejenigen, aus der Sprudel und Medium kommen. Denn: Erst die natürliche Kohlensäure ermöglicht es dem Wasser, die wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente aus den Gesteinsschichten zu lösen und aufzunehmen. Daher sind übrigens die meisten stillen Mineralwässer niedriger mineralisiert als Mineralwässer mit Kohlensäure.

Die Werte meiner Mineralwassermarke stimmen nicht genau mit den Angaben auf dem Flaschenetickett überein. Woran kann das liegen?

Bei den Wertangaben im Mineralienrechner handelt es sich um gerundete Werte. Ist ein Mineralwasser auf dem Etikett z.B. mit einem Calciumgehalt von 45,8 mg/l ausgewiesen, runden wir den Wert auf und führen einen Calciumgehalt von 46 mg/l auf. Liegt eine größere Abweichung der Werte vor, melde Dich bitte einfach bei unserem Verbraucherservice. Wir werden die Werte dann noch mal prüfen und gegebenenfalls korrigieren.

Auf welche Menge beziehen sich die Angaben im Mineralienrechner?

Die Angaben im Mineralienrechner beziehen sich auf die Menge an Mineralien in einem Liter Mineralwasser. Diese werden in mg / Liter angegeben. Gerolsteiner Sprudel / Medium enthält zum Beispiel 348 mg Calcium pro Liter.

Meine verwendete Wassermarke steht nicht zum Vergleich.

Wir versuchen den Mineralienrechner immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Sollte Deine Wassermarke dennoch nicht im Mineralienrechner zu finden sein, kannst Du Dich gerne an unseren Verbraucherservice wenden.

Warum ist ein hoher Mineralstoffgehalt bei einem Mineralwasser wichtig?

Mineralstoffe sind für alle Menschen essentielle Nährstoffe, die dem Körper über die Nahrung zugeführt werden müssen, da er sie nicht selbst herstellen kann. Aufgrund von unausgewogener Ernährung und industriell verarbeiteter Nahrungsmittel wird die empfohlene tägliche Zufuhr allerdings nicht immer erreicht.

Mineralstoffe sind beispielsweise am Energiestoffwechsel beteiligt und leisten einen wertvollen Beitrag zu gesunden Knochen und Muskeln. Eine natürliche Alternative, einen Teil seiner Versorgung mit Mineralien zu decken ist, Mineralwasser zu trinken.

Da die Mineralien in Mineralwasser bereits in gelöster Form vorkommen, können diese besonders gut vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

Gerolsteiner zum Beispiel enthält wertvolles Calcium und Magnesium. Mit dem Trinken von einem Liter Gerolsteiner Mineralwasser deckt Ihr schon mehr als ein Drittel (Calcium) und mehr als ein Viertel (Magnesium) der empfohlenen Tageszufuhr dieser wichtigen Mineralstoffe ab. Zudem enthält Gerolsteiner Hydrogencarbonat. Dieses sorgt für einen angenehm neutralen und natürlichen Geschmack.

Ist Leitungswasser nicht genauso gut wie Mineralwasser? Das unterliegt doch auch strengen Kontrollen.

Es ist richtig, dass Leitungswasser sehr strengen Kontrollen unterliegt. Und das ist auch gut so. Dennoch unterscheidet sich Leistungswasser grundlegend von Mineralwasser.

Leitungswasser kann im Unterschied zu Mineralwasser beispielsweise aus unterschiedlichen Wasservorkommen, wie Grund-, Oberflächen- und Quellwasser gewonnen werden. Außerdem darf es unter Einsatz bestimmter Chemikalien im Wasserwerk aufbereitet werden.

Dies trifft auf Mineralwasser nicht zu. Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt, das aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Quellen stammt und direkt am Quellort abgefüllt werden muss. Es darf auch nicht chemisch aufbereitet werden. Dies regelt die Mineral- und Tafelwasserverordnung.

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob man Leitungswasser oder Mineralwasser trinkt. Es gibt aber einige Argumente, die für Mineralwasser sprechen.

Enthalten die PET-Flaschen von Gerolsteiner Weichmacher?

Bei der Frage zum Thema Weichmacher können wir Dich beruhigen. In den von Gerolsteiner eingesetzten Flaschen sind keine Weichmacher. Das können wir vollständig ausschließen. Dafür steht Gerolsteiner mit einer entsprechenden Unbedenklichkeitserklärung, die man beim Verbraucherservice abrufen kann.

An die Qualität unserer Kunststoffflaschen stellen wir die höchsten Ansprüche. Denn Plastik ist nicht gleich Plastik. Wir verwenden nicht irgendein Plastik für unsere Flaschen, sondern hochwertiges PET (Polyethylenterephthalat). Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrungen mit dem Material PET und mit Hilfe modernster Produktionsverfahren haben wir eine völlig geschmacks- und geruchsneutrale PET-Flasche entwickelt, die unseren hohen Qualitätsanforderungen gerecht wird. Dieses Material zeichnet sich besonders durch seine hohe Festigkeit, eine hohe Maßbeständigkeit sowie gute Verschleißeigenschaften aus. Außergewöhnliche Ansprüche stellen wir auch an die Lieferanten, die uns das Material zur Produktion der Flaschen liefern: Gerolsteiner ist eines der wenigen Unternehmen, das seinen Zulieferern explizit vorschreibt, welche Materialien eingesetzt werden dürfen – und vor allem welche nicht.

Welche Rolle spielen die in Gerolsteiner Mineralwasser enthaltenen Mineralien Calcium und Magnesium?

Calcium zählt zu den essenziellen Nährstoffen. Grundsätzlich kann man nicht sagen, es sei wichtiger als andere Mineralstoffe und Spurenelemente. Ebenso wenig, wie man unter Vitaminen eine Rangfolge der biologischen Bedeutung aufstellen könnte. Alle essenziellen Nährstoffe, ob Mineralstoffe oder Vitamine, sind auf ihre spezifische Art gleich wichtig für den menschlichen Körper. Und dennoch muss man Calcium eine Sonderrolle zugestehen. Denn in der Knochensubstanz und im Zahnschmelz ist Calcium der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff. 99 Prozent des Calciums (ca. 1kg) sind im Skelett gespeichert. Es leistet einen wertvollen Beitrag zu gesunden Knochen, Muskeln und Zähnen. Zudem spielt es auch eine Rolle bei der Blutgerinnung, der Verdauung, der Reizübertragung in den Nerven oder beim Energiestoffwechsel. Das macht Calcium zu einem echten Allrounder für den Körper.
Der Calciumbedarf ist vom Alter abhängig. Je stärker das Knochengerüst im Wachstum ist, desto höher muss die tägliche Dosis liegen. Vor allem Kinder benötigen Calcium für eine gesunde Entwicklung der Knochen. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt ca. 800 mg. Gerolsteiner Sprudel und Gerolsteiner Medium enthalten jeweils 348 mg/l, Gerolsteiner Naturell enthält 140 mg/l und St. Gero enthält 331 mg/l Calcium.

Magnesium ist vor allem bekannt als Muskel- und Nervenmineralstoff. Es findet sich größtenteils im Skelett und in der Muskulatur, aber auch zwischen den Körperzellen. Es aktiviert über 300 Enzyme, insbesondere die des Energiestoffwechsels, unterstützt die Funktion des Nervensystems und spielt eine wichtige Rolle für gesunde Muskeln und Knochen. Auch kann es dabei helfen, Müdigkeit und Ermüdung zu verringern. Zusätzlich trägt es zu einer normalen Eiweißsynthese bei. Das alles macht es vor allem für Sportler besonders wichtig. Der Tagesbedarf von Erwachsenen liegt bei 375 mg. Generell haben Männer einen leicht höheren Bedarf als Frauen, da sie über mehr Muskel- und Knochenmasse verfügen.

Bei meinem Gerolsteiner Sprudel verschwindet nach dem Öffnen die Kohlensäure sehr schnell. Ist das normal?

Grundsätzlich ist der Kohlensäuregehalt unserer Produkte in jeder Flaschenart und -größe konstant und geht unter normalen Gebrauchsbedingungen nicht übermäßig schnell verloren. Mit dem bekannten Zisch-Effekt entweicht beim Öffnen Kohlensäure aus dem Leerraum der Flasche, der sich nach dem Verschließen wieder mit Kohlensäure anreichert. Der Kohlensäuregehalt wird dadurch in der Flüssigkeit naturgemäß stetig geringer. Es empfiehlt sich, die Flasche nach jedem Trinken sofort wieder zu verschließen. So behält das Wasser seinen frischen Geschmack.

Ich habe in meinen Gläsern immer weiße Rückstände. Woher kommt das? Bei anderen Getränken ist es nicht so.

Gerolsteiner Mineralwasser ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, die man normalerweise nicht sehen kann, da sie von der natürlichen Quellkohlensäure „in Lösung“ gehalten werden. Wenn Du Gerolsteiner in ein Glas oder ein anderes offenes Behältnis füllst, und es für einen längeren Zeitraum stehen lässt, geht Kohlensäure verloren. Durch diesen Verlust oder durch Verdunsten des Mineralwassers verbinden sich die Mineralien und werden sichtbar, in der Fachsprache „sie fallen aus". Wir würden daher empfehlen Mineralwasser erst unmittelbar vor dem Konsum in ein Glas einzufüllen und nicht über einen längeren Zeitraum stehen zu lassen.
Grundsätzlich wird die Qualität des Wassers durch diese Ablagerung nicht beeinflusst, da es sich um ganz natürliche und absolut unschädliche Erscheinungsformen handelt. Der Ausfall der Mineralstoffe ist im Übrigen gesundheitlich absolut unbedenklich.

Welche Unterschiede gibt es bei Mineralwässern?

Natürliches Mineralwasser: Hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen. Es ist von ursprünglicher Reinheit und gekennzeichnet durch seinen natürlichen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Seine Mineralisierung muss im Rahmen natürlicher Schwankungen konstant bleiben und darf in seinen wesentlichen Bestandteilen nicht verändert werden. Mineralwasser muss am Quellort abgefüllt werden. Es bedarf als einziges deutsches Lebensmittel einer amtlichen Anerkennung.

Tafelwasser:  Es muss nicht natürlichen Ursprungs sein und ist eine künstliche Mischung aus Leitungswasser und anderen Zutaten wie Salzwasser oder Mineralwasser. Da Tafelwasser nicht an eine bestimmte Quelle gebunden ist, darf es an jedem Ort hergestellt und abgefüllt werden und auch „lose“, also über Zapfanlagen, angeboten werden. Im Gegensatz zu Mineralwasser muss es nicht amtlich anerkannt werden.

Leitungswasser: Leitungswasser ist im Gegensatz zu Mineralwasser kein Naturbelassenes Produkt. Es wird in Deutschland zu rund 2/3 aus Grundwasser und zu etwa 1/3 aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen, Talsperren) gewonnen. Um sowohl die hygienischen als auch allgemeine Qualitätsanforderungen zu erfüllen, muss es erst zu Trinkwasser aufbereitet und gereinigt werden. Hierzu sind eine Reihe von Verfahren und chemischen Hilfsstoffen zugelassen.

Quellwasser: Stammt aus unterirdischen Wasservorkommen. Im Gegensatz zu Mineralwasser muss es aber keine nachweisbaren Wirkungen auf die Gesundheit haben, keine bestimmte, gleich bleibende Menge an Mineralstoffe enthalten und wird auch nicht amtlich anerkannt.

Natürliches Heilwasser unterliegt, anders als Mineralwasser, dem Arzneimittelgesetz und bedarf der Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Es muss nachweisen, dass es aufgrund seiner natürlichen Zusammensetzung an Mineralien vorbeugende, lindernde oder heilende Eigenschaften besitzt. In allen anderen Punkten muss es dieselben Kriterien erfüllen wie Mineralwasser.